FAQ – Kolorektale Chirurgie
Was versteht man unter kolorektaler Chirurgie?
Die kolorektale Chirurgie umfasst operative Eingriffe am Dickdarm (Kolon), Mastdarm (Rektum) und After. Behandelt werden sowohl gutartige als auch bösartige Erkrankungen.
Welche Erkrankungen werden kolorektalchirurgisch behandelt?
Dazu zählen Darmkrebs, Darmpolypen, Divertikelerkrankung, chronisch-entzündliche Darmerkrankungen, Stuhlentleerungsstörungen sowie gutartige Erkrankungen des Enddarms.
Wann ist eine Operation notwendig?
Eine Operation ist erforderlich, wenn konservative Therapien nicht ausreichen, Komplikationen auftreten oder eine bösartige Erkrankung vorliegt.
Wie werden kolorektale Eingriffe durchgeführt?
Viele Eingriffe erfolgen minimal-invasiv (laparoskopisch). In bestimmten Situationen kann eine offene Operation notwendig sein.
Was bedeutet minimal-invasive Darmchirurgie?
Über kleine Schnitte werden Kamera und Instrumente eingeführt. Dies führt meist zu weniger Schmerzen, kürzerem Krankenhausaufenthalt und schnellerer Erholung.
Wird bei Darmoperationen immer ein künstlicher Darmausgang angelegt?
Nein. Ein künstlicher Darmausgang (Stoma) ist nur in speziellen Situationen notwendig und kann häufig vorübergehend sein.
Welche Art der Narkose wird verwendet?
Kolorektale Operationen erfolgen in der Regel in Vollnarkose.
Wie lange dauert eine Darmoperation?
Die Dauer variiert je nach Eingriff und Erkrankung und kann zwischen 1 und mehreren Stunden betragen.
Wie lange ist der Krankenhausaufenthalt?
Der stationäre Aufenthalt beträgt meist mehrere Tage, abhängig vom Eingriff und individuellen Faktoren.
Wie verläuft die Zeit nach der Operation?
Die Mobilisation beginnt frühzeitig. Der Kostaufbau erfolgt schrittweise. Eine engmaschige Nachbetreuung ist wichtig.
Gibt es Einschränkungen im Alltag?
Körperliche Schonung ist in den ersten Wochen erforderlich. Schweres Heben sollte vermieden werden.
Welche Risiken bestehen?
Mögliche Risiken sind Blutungen, Infektionen, Nahtundichtigkeiten oder Verletzungen benachbarter Organe. Schwerwiegende Komplikationen sind selten.
Wie bereite ich mich auf eine Darmoperation vor?
Oft ist eine spezielle Darmvorbereitung notwendig. Alle Schritte werden im Aufklärungsgespräch genau erklärt.
Warum VisceraMed?
VisceraMed bietet moderne kolorektale Chirurgie, hohe fachliche Expertise und individuelle Betreuung auf höchstem Niveau.
FAQ – Proktologie
Was ist Proktologie?
Die Proktologie ist ein Teilgebiet der Medizin, das sich mit Erkrankungen des Enddarms (Rektum), des Analkanals und der Afterregion befasst.
Welche Erkrankungen werden proktologisch behandelt?
Dazu zählen Hämorrhoiden, Analfissuren, Analfisteln, Analabszesse, Steißbeinfisteln, Stuhlentleerungsstörungen sowie gut- und bösartige Veränderungen des Enddarms.
Welche Symptome sollten proktologisch abgeklärt werden?
Typische Beschwerden sind Schmerzen beim Stuhlgang, Blut am Stuhl oder Toilettenpapier, Juckreiz, Nässen, Brennen, tastbare Knoten, Fremdkörpergefühl oder Stuhlinkontinenz.
Was sind Hämorrhoiden?
Hämorrhoiden sind gut durchblutete Gefäßpolster im Analkanal, die bei Vergrößerung Beschwerden verursachen können. Sie sind eine sehr häufige Erkrankung.
Wie werden Hämorrhoiden behandelt?
Je nach Stadium reicht die Behandlung von konservativen Maßnahmen über minimal-invasive Verfahren bis hin zur operativen Therapie.
Was ist eine Analfissur?
Eine Analfissur ist ein schmerzhafter Einriss der Schleimhaut im Analkanal, oft verbunden mit starken Schmerzen und Blutungen beim Stuhlgang.
Was sind Analfisteln und Analabszesse?
Analabszesse sind akute, eitrige Entzündungen, während Analfisteln chronische Entzündungsgänge darstellen. Meist ist eine operative Behandlung erforderlich.
Wie läuft eine proktologische Untersuchung ab?
Die Untersuchung erfolgt diskret und schonend. Sie umfasst ein Gespräch, eine Inspektion sowie gegebenenfalls eine Tastuntersuchung oder Spiegelung.
Ist eine proktologische Untersuchung schmerzhaft?
In der Regel ist sie gut tolerierbar. Bei schmerzhaften Befunden wird besonders behutsam vorgegangen.
Wann ist eine Operation notwendig?
Eine Operation ist erforderlich, wenn konservative Maßnahmen nicht ausreichen oder Komplikationen auftreten.
Welche Art der Narkose wird verwendet?
Je nach Eingriff erfolgt die Behandlung in Lokalanästhesie, Regionalanästhesie oder Vollnarkose.
Ambulant oder stationär?
Viele proktologische Eingriffe können ambulant durchgeführt werden. Größere Operationen erfordern einen kurzen stationären Aufenthalt.
Wie verläuft die Zeit nach dem Eingriff?
Die Nachbehandlung umfasst Schmerztherapie, Stuhlregulation und lokale Pflege. Eine rasche Rückkehr in den Alltag ist meist möglich.
Welche Risiken bestehen?
Wie bei jedem Eingriff können Blutungen, Infektionen, Wundheilungsstörungen oder vorübergehende Beschwerden auftreten.
Warum VisceraMed?
VisceraMed steht für diskrete, moderne proktologische Versorgung mit hoher fachlicher Kompetenz und persönlicher Betreuung.

