Behandlungsspektrum

  • Magen
  • Dünn- un d Di ckd arm
  • Leis ten- un d Ba
  • Gall enb la se uch wan dbr üch en
  • Rektum und Analkanal

Therapiekonzept

Wir setzen auf moderne, schonende Operationstechniken mit kurzen Erholungszeiten.

Häufig gestellte Fragen (FAQ) – Onkologische Chirurgie


Was versteht man unter onkologischer Chirurgie?
Die onkologische Chirurgie ist ein zentraler Bestandteil der Krebsbehandlung und umfasst operative Eingriffe zur Entfernung bösartiger Tumoren. Ziel ist es, den Tumor vollständig und unter Wahrung gesunder Gewebestrukturen zu entfernen. In der Viszeralchirurgie betrifft dies insbesondere Tumorerkrankungen des Magen-Darm-Trakts sowie angrenzender Organe. Die Operation erfolgt stets nach aktuellen medizinischen Leitlinien und unter Berücksichtigung individueller anatomischer und krankheitsspezifischer Faktoren.


Wann ist eine onkologische Operation notwendig?
Eine operative Therapie ist dann notwendig, wenn eine bösartige Erkrankung diagnostiziert wurde und eine chirurgische Entfernung medizinisch sinnvoll und möglich ist. Dies kann sowohl bei lokal begrenzten Tumoren als auch im Rahmen eines multimodalen Therapiekonzepts erfolgen, bei dem die Operation mit Chemotherapie, Strahlentherapie oder medikamentöser Behandlung kombiniert wird. Die Entscheidung erfolgt immer individuell und auf Basis einer umfassenden Diagnostik.


Erfolgt die Behandlung nach aktuellen medizinischen Leitlinien?
Ja. Alle onkologischen Eingriffe bei VisceraMed erfolgen strikt nach aktuellen nationalen und internationalen Leitlinien sowie anerkannten Qualitätsstandards. Diese Leitlinien basieren auf wissenschaftlichen Erkenntnissen und gewährleisten eine evidenzbasierte, sichere und effektive Behandlung.


Wird die onkologische Behandlung interdisziplinär geplant?
Die Planung der onkologischen Behandlung erfolgt interdisziplinär. Das bedeutet, dass verschiedene medizinische Fachrichtungen wie Onkologie, Radiologie, Pathologie und gegebenenfalls weitere Spezialdisziplinen in die Therapieentscheidung eingebunden werden. Dieses Vorgehen ermöglicht eine ganzheitliche Betrachtung der Erkrankung und eine individuell abgestimmte Behandlungsstrategie.


Welche Untersuchungen sind vor einer onkologischen Operation erforderlich?
Vor einer onkologischen Operation ist eine umfassende Diagnostik notwendig. Diese umfasst in der Regel endoskopische Untersuchungen, bildgebende Verfahren sowie die Entnahme von Gewebeproben zur feingeweblichen Untersuchung. Ziel ist eine exakte Stadieneinteilung der Erkrankung sowie eine präzise Operationsplanung.


Werden minimal-invasive Operationsverfahren eingesetzt?
Wenn medizinisch sinnvoll und onkologisch vertretbar, werden minimal-invasive Operationsverfahren eingesetzt. Diese Techniken können Vorteile wie geringere postoperative Schmerzen, kürzere Erholungszeiten und eine schnellere Mobilisation bieten. Die Wahl des Operationsverfahrens erfolgt individuell und richtet sich nach Tumorart, -lage und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Patientin oder des Patienten.


Wie sicher sind onkologische Operationen?
Onkologische Operationen erfordern höchste medizinische Präzision und Sorgfalt. Vor jedem Eingriff erfolgt eine individuelle Risikoabschätzung sowie eine ausführliche Aufklärung. Die Sicherheit der Patientinnen und Patienten steht bei VisceraMed an oberster Stelle und wird durch strukturierte Abläufe und moderne Operationsmethoden gewährleistet.


Wie verläuft die Nachsorge nach einer onkologischen Operation?
Die postoperative Nachsorge ist ein wesentlicher Bestandteil der onkologischen Behandlung. Sie umfasst regelmäßige ärztliche Verlaufskontrollen, die Besprechung der histologischen Befunde sowie die Koordination weiterer notwendiger Therapieschritte. Ziel ist eine optimale medizinische Betreuung auch nach dem Eingriff.


Kann ich mich vor einer Entscheidung ausführlich beraten lassen?
Ja. Vor jeder onkologischen Operation findet ein ausführliches persönliches Beratungsgespräch statt. Dabei werden Diagnose, Therapieoptionen, mögliche Risiken und der weitere Behandlungsverlauf ausführlich und verständlich erklärt. Eine informierte Entscheidung der Patientin oder des Patienten hat dabei oberste Priorität.


Ist es möglich, eine zweite Meinung einzuholen?
Selbstverständlich. Die Einholung einer zweiten Meinung wird ausdrücklich unterstützt. Sie kann dazu beitragen, Sicherheit in der Entscheidungsfindung zu gewinnen und das Vertrauen in die gewählte Therapie zu stärken.


Warum onkologische Chirurgie bei VisceraMed?
VisceraMed steht für eine hohe fachliche Spezialisierung, persönliche Betreuung ohne Zeitdruck, strukturierte Therapieplanung sowie transparente Kommunikation. Ziel ist es, Patientinnen und Patienten in einer herausfordernden Lebenssituation medizinisch kompetent und menschlich einfühlsam zu begleiten.

FAQ – Gallenblasenchirurgie

Was ist die Gallenblase und welche Funktion hat sie?
Die Gallenblase ist ein kleines, birnenförmiges Organ unter der Leber. Sie speichert die von der Leber produzierte Gallenflüssigkeit, die für die Verdauung von Fetten im Dünndarm benötigt wird.


Was sind Gallensteine?
Gallensteine entstehen durch eine Veränderung der Zusammensetzung der Gallenflüssigkeit. Sie können aus Cholesterin oder Pigmenten bestehen und unterschiedliche Größen erreichen.


Welche Beschwerden können durch Gallensteine verursacht werden?
Viele Gallensteine verursachen keine Symptome. Typische Beschwerden sind kolikartige Schmerzen im rechten Oberbauch, oft nach fettreichen Mahlzeiten, Ausstrahlung in Rücken oder rechte Schulter, Übelkeit, Erbrechen und Blähungen.


Wann ist eine Operation der Gallenblase notwendig?
Eine Operation ist angezeigt bei wiederholten Gallenstein-Koliken, Entzündung der Gallenblase, Komplikationen wie Gallenstau, Bauchspeicheldrüsenentzündung oder bei bestimmten Hochrisikokonstellationen.


Warum wird die gesamte Gallenblase entfernt?
Da sich Gallensteine meist erneut bilden, wenn die Gallenblase erhalten bleibt, wird in der Regel die gesamte Gallenblase entfernt. Die Leber produziert weiterhin Galle, die direkt in den Darm gelangt.


Wie wird die Gallenblase operiert?
Der Standard ist die minimal-invasive laparoskopische Gallenblasenentfernung. Über kleine Schnitte wird die Gallenblase schonend entfernt. In seltenen Fällen ist eine offene Operation erforderlich.


Welche Art der Narkose wird verwendet?
Die Operation erfolgt in Vollnarkose, um einen schmerzfreien und sicheren Eingriff zu gewährleisten.


Wie lange dauert die Operation?
Die Operationsdauer beträgt in der Regel 45 bis 90 Minuten, abhängig von anatomischen Gegebenheiten und eventuellen Entzündungen.


Ambulant oder stationär?
In vielen Fällen erfolgt ein kurzer stationärer Aufenthalt von ein bis zwei Tagen. In ausgewählten Fällen ist auch eine ambulante Durchführung möglich.


Wie verläuft die Zeit nach der Operation?
Nach der Operation sind leichte Tätigkeiten meist rasch möglich. Schmerzen sind in der Regel gering und gut behandelbar. Die meisten Patientinnen und Patienten können innerhalb weniger Tage nach Hause.


Gibt es Einschränkungen bei der Ernährung nach der Operation?
In den ersten Tagen wird eine leichte Kost empfohlen. Langfristig sind meist keine Einschränkungen erforderlich, da sich der Körper gut anpasst.


Wann darf ich wieder arbeiten?
Bei leichter Tätigkeit ist eine Rückkehr zur Arbeit oft nach ein bis zwei Wochen möglich. Bei körperlich schwerer Arbeit kann eine längere Schonung notwendig sein.


Welche Risiken bestehen?
Wie bei jedem operativen Eingriff können Blutungen, Infektionen, Verletzungen benachbarter Strukturen oder vorübergehende Verdauungsbeschwerden auftreten. Schwere Komplikationen sind selten.


Wie kann ich mich auf die Operation vorbereiten?
Am Operationstag ist Nüchternheit erforderlich. Eine aktuelle Medikamentenliste sollte mitgebracht werden. Blutverdünnende Medikamente müssen vorab abgeklärt werden.


Warum VisceraMed?
VisceraMed steht für moderne viszeralchirurgische Expertise, schonende Operationsverfahren und persönliche Betreuung. Ziel ist eine sichere Behandlung auf höchstem fachlichen Niveau.